Sportprofis im Dopingsumpf
Schon immer war der Mensch bestrebt, sich und seinen Körper im rechten Licht erscheinen zu lassen. Sei es bei der Leistungsfähigkeit im Sport, der Arbeit oder geprägt durch Mode. Davon auszugehen, dass fleißiges und ausdauerndes Training genügen würde für beispielsweise den sportlichen Erfolg, ist jedoch ein Trugschluss. Das tun alle und der unbedingte Wille zum Sieg überdeckt oft jede Fairness. In einigen Bereichen des Sportes ist das zur Hilfe nehmen von unerlaubten, leistungssteigernden Mitteln inzwischen Alltag. Immer wieder finden sich Skandale dazu in den Medien. Besonders betroffen waren lange Zeit der Radsport und die Leichtathletik.
Dabei gehen die Sünder in der Regel immer raffinierter vor und suchen nach Mitteln, die nicht nachweisbar sind. Nicht wenige wurden durch das Aufdecken ihrer Machenschaften in ihrer Sportlerkarriere über Bord gespült. Der Leistungsdruck, der im gesamten Sportbereich vorherrscht, macht ein einsichtiges Verhalten oft unmöglich. Man sagt, schon die alten Griechen hätten gedopt, wenn es dies damals schon gegeben hätte. Zu wichtig war und ist der Sieg. Man erinnert sich immer nur an den Gewinner, die Nachfolgenden sind schnell vergessen.
Das Nachhelfen bei vermeintlichen Defiziten muss jedoch nicht immer nur negativ sein. Wenn es medizinisch oder psychologisch angeraten ist, machen diese Korrekturen durchaus Sinn. Wer stark unter seinem Körper leidet, kann mit Hilfe dieser Korrekturen durchaus Erleichterung erlangen. Außerdem wird auf Dauer das Gesundheitssystem entlastet. Warum z. B. Brille tragen, wenn es andere Möglichkeiten der Verbesserung des Sehvermögens gibt. Auf Augen-lasern.com finden sich beispielsweise Wege um eine Brille oder Kontaktlinsen zu verzichten, die ja regelmäßig erneuert werden müssen. Sie sind als ein stetiger Kostenfaktor.
Es ist in der Regel also immer eine Abwägungssache, in wieweit man seinem Körper sprichwörtlich auf die Sprünge hilft. Jeder trifft dabei die Entscheidung für sich, und wie diese Entscheidung ausfällt, muss jeder mit seinem eigenen Gewissen vereinbaren.