Die Bundesliga im Frauenfussball

Die Bundesliga im FrauenfussballDie Bundesliga im Frauenfußball wurde vom DFB 1989 ins Leben gerufen, und 1990 wurde der Spielbetrieb aufgenommen.

Der Frauenfußball hat spätestens seit dem Jahr 2003 an Interesse stark zugenommen, denn 2003 holten die deutschen Fußballerinnen den ersten Weltmeistertitel. Natürlich spielen dabei die Klubs, aus denen die Frauen zur Nationalmannschaft stoßen, eine entscheidende Rolle.

Dabei sah der Anfang im Frauenfußball gar nicht so rosig aus, denn die Begeisterung hielt sich in Grenzen. Nur durchschnittlich 200 Zuschauer waren bei den Spielen zu verzeichnen – und das konnte natürlich kein Stadion aus den Angeln heben! Doch dann wurden die deutschen Frauen Weltmeister – und die Begeisterung stieg schlagartig. Es wurden schon Spiele mit mehr als 4000 Zuschauern registriert.

Die Entwicklungen im Frauenfußball gingen relativ zähflüssig voran, denn immerhin wurde schon seit den 1980er Jahren über eine überregionale Spielklasse diskutiert, aber erst nach dem Gewinn der Europameisterschaft 1989 wurde die zweigleisige Bundesliga beschlossen.

Eine Nord- und eine Südstaffel von je zehn Vereinen nahmen den Spielbetrieb auf. Der Modus zur Qualifizierung für diese Liga wurde nach Diskussion ähnlich wie bei den Männern festgelegt.

Die zwanzig Gründungsmitglieder sind in einschlägiger Literatur und auch im Internet nachzulesen. Der erste Meister in der Frauenfußball Bundesliga wurde 1990/91 der TSV Siegen, und der Meister 2010/2011 ist der 1.FFC Turbine Potsdam.

In der Frauen Fußball Bundesliga treffen zwölf Vereine aufeinander; es gibt ein Hin- und Rückspiel. Wer nach 22 Spielen in der Saison die meisten Punkte erzielt, der ist Meister. Die zwei letzt platzierten Mannschaften steigen in die 2. Bundesliga ab.

Jede Mannschaft in der Bundesliga des Frauenfußballs wird bemüht sein, den Kader der Nationalmannschaft für die WM 2011 mit ihren Spielerinnen zu stärken.

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